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pts20001113005 in Leben

Kinderfreundliche Zahnärzte gesucht

blend-a-med Forschung startet Online-Initiative


Wien (pts005/13.11.2000/09:00)

Unter dem Motto "Mit meinem Zahnarzt versteh' ich mich blendi" präsentiert die blend-a-med Forschung auf der Homepage http://www.blendi.at besonders kinderfreundliche Zahnärzte. Online können Lehrer und Eltern österreichweit Zahnmediziner in ihrer Nähe ausfindig machen, die spezielle Leistungen für Kinder anbieten. Die Aktion ist Teil des blend-a-med Schulprogramms, das heuer zum vierten Mal in den zweiten Klassen zahlreicher österreichischer Volksschulen durchgeführt wird.

"Unser Ziel ist, Kindern die Angst vor dem Zahnarzt zu nehmen", erklärt Dr. Klaus-Peter Wefers von der blend-a-med Forschung. "Die frühe und regelmäßige Kontrolle der Zähne durch den Zahnarzt ist ein wesentlicher Eckpfeiler der Zahngesundheit. Neben Karies können so auch Fehlentwicklungen, zum Beispiel im Bereich der Zahnstellung, rechtzeitig entdeckt und korrigiert werden." Kinder müsse man nicht nur kurzfristig behandeln, sondern längerfristig für das Thema Zahnpflege und -gesundheit sensibilisieren. "Nur wenn die kleinen Patienten mit der nötigen Feinfühligkeit behandelt werden, ist der regelmäßige Gang zum Zahnarzt garantiert," so Wefers.

Der "blendi" Zahnarzt in nächster Nähe
Die kinderfreundlichen Zahnärzte wurden mittels einer Fragebogenaktion erhoben. Auf der blendi-Homepage sind nun Mediziner verzeichnet, die einen eigenen Warteraum oder zu-mindest eine Ecke für Kinder mit Spielen, Büchern oder Malsachen haben. Auch diverse Serviceleistungen für Kinder scheinen auf. Unter anderem werden Zahnärzte ausgewiesen, die eigene Ordinationszeiten für Kinder anbieten, Kinder bei der Behandlung durch Musik ablenken oder mit Hypnosetechniken arbeiten. Pädagogen erfahren zudem, welcher Zahnarzt Kindergärten und Schulen besucht oder bereit ist, Kinder im Rahmen von Exkursionen zu empfangen.

Motivationshilfe für Zahnmediziner
Die Bemühungen um einen besseren Kontakt zu jungen Patienten dankt die blend-a-med Forschung den Zahnärzten nicht nur mit deren Präsentation im Internet. Die Mediziner erhalten auch ein Paket mit Zahnarztmantel und einem Türschild, das sie als kinderfreundlich ausweist. "Wir sehen unsere Aktion als Motivationshilfe für Zahnärzte, sich mit dem Kind als Patient intensiver auseinanderzusetzen," erklärt Wefers. Die Initiative sei also noch nicht abgeschlossen: "Zahnärzte, die unseren Kriterien entsprechen, sind nach wie vor aufgeru-fen, sich auf http://www.zahnarzt.blendi.at/input zu melden."

Ein Jahr Zahngesundheit via Internet
Vor rund einem Jahr ging das blend-a-med Schulprogramm auf http://www.blendi.at online. Das Zahnpflegeprogramm ist eine Gemeinschaftsaktion des Bildungsministeriums, der Österreichischen Zahnärzteschaft und der blend-a-med Forschung. Das blend-a-med Schul-programm ist speziell auf den Lehrplan der zweiten Klasse der Volks- und Sonderschulen ausgerichtet und hat die Verbesserung der Zahngesundheit von Kindern und Jugendlichen zum Ziel.

Für den Webauftritt wurden die Lehrinhalte des blend-a-med Schulprogramms auf die Ge-setze des Mediums Internet abgestimmt. "Wer surft, will keine Schulbücher lesen," so Mag. Stefan Kaltenberger von der blend-a-med Forschung über die Überarbeitung des Programms. "Daher haben wir unsere Zahnpflegetipps in Spiele verpackt, die mit den verschiedenen Unterrichtsfächern verknüpft sind. So sprechen wir auch die Lehrer an, die ausgesprochen positiv auf die pädagogische Qualität der Seite reagiert haben."

Sämtliche Arbeitsaufgaben sind interaktiv am Bildschirm zu lösen. Die Ergebnisse können von den Lehrern in einer elektronischen Klassenliste abgelesen werden. Mittels Drag & Drop-Aufgaben lernen die Volksschulkinder dabei zusätzlich spielerisch den Umgang mit Computer und Internet. Die Arbeitsaufgaben werden auch zum Download angeboten. Besonderes Zuckerl für die Kids: Beim Blendi-Biber-Spiel können Klassen aus ganz Österreich online in einem virtuellen Zahnputz-Brettspiel gegeneinander antreten.

Ganz Österreich mit "blendi" Zähnen
"Mit dem blend-a-med Schulprogramm und möglichst vielen 'blendi' Zahnärzten sollen bald alle Kinder in Österreich 'blendi' Zähne haben," wünscht sich Kaltenberger augenzwinkernd. Der Optimismus des Zahnpflege-Experten beruht nicht zuletzt auf Forschungsergebnissen von Univ. Prof. Dr. Wolfgang Sperr. Dieser hat in einer dreijährigen Studie eine deutliche Verbesserung der Zahngesundheit von Kindern festgestellt, die das blend-a-med Schulpro-gramm im Unterricht durchgenommen haben. (Ende)
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