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pte20190722015 Bildung/Karriere, Medizin/Wellness

Kinder mit ADHS wenig auf Schule vorbereitet

US-Forscher haben fast 100 Heranwachsende untersucht - Fast 80 Prozent waren betroffen


Schulkind: ADHS wird oft erst spät erkannt (Foto: pixelio.de, Thommy Weiss)
Schulkind: ADHS wird oft erst spät erkannt (Foto: pixelio.de, Thommy Weiss)

Stanford (pte015/22.07.2019/10:30) - Vorschulkinder mit ADHS-Symptomen sind laut einer Studie der Stanford University School of Medicine http://med.stanford.edu viel weniger wahrscheinlich als ihre Altersgenossen bereit für den Schulbeginn. 79 Prozent der Studienteilnehmer mit ADHS verfügten über eine verringerte Schulreife. In der Kontrollgruppe waren es nur 13 Prozent.

Hindernisse beim Lernen

Die Hauptsymptome der Krankheit sind Unaufmerksamkeit, Hyperaktivität und Impulsivität und können bei Kleinkindern normal sein. Diese Verhaltensweisen können auch bis ins Vorschulalter anhalten, ohne dass diese Kinder den Kriterien für ADHS entsprechen. Laut Forschungsleiterin Hannah Perrin wird dadurch eine Diagnose erschwert. Viele der Kinder würden nicht diagnostiziert, bevor es in der Schule zu größeren Problemen komme.

An der Studie nahmen 93 Kinder im Alter von vier oder fünf Jahren teil. Fast alle hatten die Vorschule besucht oder gingen derzeit dorthin. Einige waren im Kindergarten eingeschrieben. Zur ADHS-Gruppe gehörten 45 Kinder, bei denen bereits eine Diagnose gestellt worden war oder bei denen ihre Eltern von entsprechenden Symptomen berichteten. Die Vergleichsgruppe bestand aus 48 Kindern, die nicht an dieser Krankheit litten. Die Forscher testen alle Kinder auf ADHS.

Fünf Bereiche wurden bei den Kindern mittels Tests und Elternfragebögen untersucht: Körperliches Wohlergehen und motorische Entwicklung, soziale und emotionale Entwicklung, die Herangehensweise an das Lernen, Sprachentwicklung und Kognition sowie das Allgemeinwissen. Die Untersuchung der Herangehensweise an das Lernen beinhaltete die Fähigkeit, bei Handlungen und Aufgaben Prioritäten zu setzen sowie das Einsetzen von Selbstkontrolle zur Regulierung des Verhaltens und Erreichens von langfristigen Zielen.

Kognition und Wissen ausgenommen

Kinder wurden in einem Bereich als beeinträchtigt angesehen, wenn ihre Ergebnisse mehr als eine Standardabweichung schlechter waren als der Durchschnittswert für ihr Alter. Sie wurden als nicht reif für die Schule beurteilt, wenn sie in zwei oder mehr Bereichen Beeinträchtigungen aufwiesen. Kinder mit ADHS wiesen nicht wahrscheinlicher als die Gleichaltrigen Einschränkungen im Bereich Kognition und Allgemeinwissen auf. Dazu gehören der IQ und jenes Wissen, das normalerweise mit der Reife für den Kindergarten in Verbindung gebracht wird. Dazu gehören die Fähigkeit Buchstaben, Zahlen, Formen und Farben zu identifizieren.

Kinder mit ADHS hatten jedoch viel wahrscheinlicher in allen vier anderen Bereichen Probleme. Die Wahrscheinlichkeit einer beeinträchtigten Herangehensweise an das Lernen war 73 Mal so wahrscheinlich. Die soziale und emotionale Entwicklung war mehr als sieben Mal so wahrscheinlich eingeschränkt. Sechs Mal so wahrscheinlich kam es zur verminderten Sprachentwicklung. Eine Beeinträchtigung des körperlichen Wohlergehens und der motorischen Entwicklung erwies sich als drei Mal so wahrscheinlich. Für die in "Pediatrics" veröffentlichte Studie wurde erstmals eine umfassendere Beurteilung herangezogen.

(Ende)
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