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pte20181011018 in Leben

Kinder aus armem Haus werden öfter kriminell

Ergebnisse aus Dänemark laut britischen Forschern auch auf Staaten wie Deutschland übertragbar


Manchester (pte018/11.10.2018/11:30)

Kinder von Familien mit wenig Geld haben ein signifikant größeres Risiko, als Erwachsene später auf die kriminelle Schiene zu geraten oder sich selbst zu verletzen. Das haben Epidemiologen an der University of Manchester http://manchester.ac.uk ermittelt. Kinder, die in den ersten 15 Lebensjahren in den wohlhabendsten 20 Prozent aller Familien aufwuchsen, verletzen sich zwischen dem 15. und 33. Lebensjahr am seltensten und werden am seltensten kriminell. Jene aus den fünf Prozent der ärmsten Familien verletzten sich dagegen sieben Mal häufiger selbst. Und sie geraten sogar 13 Mal öfter auf die schiefe Bahn.

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