pte20081219002 in Forschung
Keylogger ein Riesengeschäft für Cyberkriminelle
Forscher spüren Datenschatz im Wert von 16 Mio. Dollar auf
Mannheim (pte002/19.12.2008/06:00)
Keylogger, die Online-Banking-Daten, E-Mail-Passwörter und mehr stehlen und an eine sogenannte "Dropzone" im Internet übermitteln, sind eine gewaltige Bedrohung. Computerwissenschaftler der Universität Mannheim http://www.uni-mannheim.de haben im Rahmen einer siebenmonatigen Studie über 220.000 Zugangsdaten gefunden, die mithilfe derartiger Malware gestohlen wurden. "Dabei haben wir mit 'ZeuS' und 'Nethell' nur zwei von etwa einem halben Dutzend großer Keylogger-Familien beobachtet", stellt Projektmitarbeiter Thorsten Holz im Gespräch mit pressetext fest. Auch konnten die Wissenschaftler lediglich die Daten von etwas mehr als einem Fünftel der rund 350 aufgespürten Dropzonen auswerten. Dennoch könnte sich der Schwarzmarkt-Wert des von den Mannheimern gefundenen Datenschatzes auf bis zu 16,6 Mio. Dollar belaufen.
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