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pte20090526004 in Leben

Kaum Therapie für traumatisierte Flüchtlinge

Bilder von Krieg, Verfolgung und Folter begleiten über Jahre hinweg


Bielefeld (pte004/26.05.2009/06:15)

Europa ist kaum darauf vorbereitet, psychisch kranken Flüchtlingen zu helfen. Dieses Problem diskutieren ab Mittwoch Experten an der Universität Bielefeld http://www.uni-bielefeld.de . Handlungsbedarf ist dringend gegeben: Die meisten Menschen, die auf ihrer Flucht in Europa landen, haben Erfahrungen grausamer Gewalt wie Verfolgung, Krieg und Folter gemacht, jeder Dritte ist von schwerer Traumatisierung betroffen. Asylbewerber haben jedoch keinen Zugang zu Psychotherapien, und selbst anerkannte Flüchtlinge sind zahlreichen Hürden ausgesetzt, zum Beispiel lange Wartezeiten oder fehlende Dolmetscher.

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