pts20010226018 in Forschung
Kapsch im Kampf gegen internationale Attacken auf Kommunikationssysteme
Wien (pts018/26.02.2001/11:08)
Die Meridian 1-Kommunikationssysteme von Kapsch waren - neben den Anlagen anderer Hersteller - Gegenstand einer internationalen, wohl organisierten kriminellen Attacke aus dem Ausland.Sofort nach Bekanntwerden des ersten Falles wurden die Kunden schriftlich dahingehend informiert und aufgefordert, die im System vorhandenen Sicherheits-Features auch zu aktivieren - eine Entscheidung, die allein beim Kunden liegt. Weiters wurden von Kapsch umfangreiche Security-Checks für die Systeme angeboten, um bereits beim ersten Auftauchen von Anzeichen in diese Richtung zusätzliche Maßnahmen einleiten zu können. Ebenfalls sofort eingerichtet wurde eine Security-Hotline, unter der Kunden unter der Nummer +43 1 81111/5550 mittels Fax oder auf der Homepage unter http://www.kapsch.net/security rund um die Uhr jeweils neueste Informationen abrufen können. Derzeit sind seit rund einem Monat keine neuen Fälle derartiger Übergriffe bekannt.
Kapsch hat in Österreich sowie den mittel- und zentraleuropäischen Ländern mehrere Tausend Systeme der mit allen modernen Kommunikations-Features ausgestatteten Meridian 1 geliefert und installiert. Gerade dieses System zählt zu den weltweit am meisten verbreitetsten. Es ist daher nicht verwunderlich, dass gerade dieses Kommunikationssystem verstärkt Gegenstand einer organisierten Attacke der internationalen - einige europäische Länder wurden lange vor Österreich davon heimgesucht - Kriminalität wurde. Wird in verschiedenen Medien teilweise von "Hunderten geknackten Kapsch-Systemen" berichtet, so sind - soweit heute absehbar - in Österreich insgesamt 18 und nicht hunderte Anwender dieses Kommunikationssystems von den kriminellen Aktivitäten betroffen.
In den letzten Jahren wurde immer wieder über widerrechtliches Eindringen in EDV-Netzwerke berichtet - sogar das Netz des Pentagon, das sicher über hochkarätige Sicherheitsvorkehrungen verfügt, konnte erfolgreich angegriffen werden. Softwaregesteuerte Kommunikationssysteme, die als Sprach-, Daten- und Multimedianetz fungieren, sind noch wesentlich komplexer als umfassende EDV-Netze. Im Internet sind übrigens, laut den Spezialisten der Kapsch AG, durchaus "fachgerechte" Anleitungen zum Hacken der Kommunikationssysteme sämtlicher Hersteller zu finden.
Vor diesen mit Sicherheit international organisierten Angriffen ist offensichtlich auch die modernste Sicherheitstechnik nicht gefeit. Den Ermittlungsbehörden - auch die Interpol wurde eingeschaltet - steht Kapsch mit Rat und Tat zur Seite. Es liegt im vorrangigen Interesse des Unternehmens, dass diese kriminellen Attacken restlos aufgeklärt werden - schließlich hat Kapsch einen ausgezeichneten Ruf hinsichtlich seiner Gesamtlösungen auf dem Kommunikationssektor zu vertreten. (Ende)
| Aussender: | Kapsch AG |
| Ansprechpartner: | Brigitte Herdlicka |
| Tel.: | + 43 (1) 811 11 2705 |
| E-Mail: | herdlick@kapsch.net |
| Website: | www.kapsch.net |
