pte20060822029 in Leben
Kälterezeptoren blockieren Schmerzsignale
Forscher entschlüsseln wie niedrige Temperaturen chronische Schmerzen lindern
Edinburgh (pte029/22.08.2006/13:55)
Wissenschaftler der Universität Edinburgh http://www.ed.ac.uk haben entschlüsselt, wie niedrige Temperaturen und kühlende Substanzen chronische Schmerzen lindern können. Bestimmte Nervenenden in der Haut enthalten den Rezeptor TRPM8, der empfindlich für Temperaturänderungen ist. Werden diese Rezeptoren etwa mit der mentholartigen kühlenden Substanz Izilin aktiviert, dann wird ein Signal an das andere Nervenende im Rückenmark gesendet. Dieses Signal hält andere Nerven vom Übertragen von Schmerzinformationen ab. "Die Nervenenden stehen in direkter Verbindung mit schmerzübertragenden Nerven und verhüten, dass diese aktiviert werden", erläutert Studienleiterin Susan Fleetwood-Walker. Die Studienergebnisse wurden in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift Current Biology http://www.current-biology.com veröffentlicht.
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