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pte20000310011 in Forschung

Jugendschutzsoftware für Kids leicht zu überlisten

Filterprogramme bieten wenig Schutz vor jugendgefährdenden Inhalten


Potsdam (pte011/10.03.2000/11:34)

Programme, die den Zugang Jugendlicher zu jugendgefährdenden Inhalten wie Pornografie und Rechtsextremismus verhindern sollen, zeigen wenig Wirkung. Das ergab ein "Crack-Workshop" der Aktion Kinder und Jugendschutz Brandenburg (AKJS) und des Vereins Jugendschutz-Net http://www.jugendschutz.net/ in Bad Freienwalde, dessen Ergebnisse am Donnerstag in Potsdam vorgestellt wurden. Die zwölf- bis 17-jährigen Teilnehmer hatten so genannte Filterprogramme getestet. Innerhalb von zwei Stunden konnten alle zwölf Teilnehmer die ausschließlich US-amerikanischen Programme überlisten. Von deutschen Anbietern gibt es keine derartige Software.

Die Teilnehmer hatten zuvor kaum Kenntnisse über Computer-Betriebssysteme oder das Internet. Vielmehr waren es überwiegend "Spiele-Kids, die sich vor allem bei Computerspielen auskannten", sagte der AKJS-Vorsitzende Detlef
Kemna. Das Hauptproblem der Programme sei, dass sie zumeist auf deutsche Schlüsselwörter nicht reagieren, sondern nur englisch-sprachige Eingaben verarbeiten. "Das einzige, was wir dagegen tun können, ist es, das Problembewusstsein der Eltern und Lehrer zu schärfen", sagte Kemna. Einen totalen Jugendschutz könne es nicht geben, aber es müsse so viel Hilfestellung wie möglich angeboten werden. (tecChannel) (Ende)
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