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pte20000823016 in Leben

Jedes vierte Verkehrsopfer ist zwischen 15 und 24 J.

KfV fordert mehrphasige Fahrausbildung


Wien (pte016/23.08.2000/12:37)

Jedes vierte Todesopfer auf Österreichs Straßen ist zwischen 15 und 24 Jahre alt. Damit ist der Tod auf der Straße die häufigste Todesursache in dieser Altersgruppe. Nun fordert das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KfV) http://www.kfv.or.at eine mehrphasige Fahrausbildung, um die Zahl der Unfälle zu reduzieren.

In Finnland habe eine Mehrphasenausbildung eine Reduktion der Unfälle von jungen Fahrern um bis zu 50 Prozent erzielt, so KfV-Direktor Othmar Thann. Vor allem soll das Training von Strategien zur Gefahrenbewältigung und Gefahrenvermeidung eingeführt werden. Hier geht es unter anderem darum, die Selbstüberschätzung des Fahrkönnens zu thematisieren. Weiters soll es zwei Trainingsfahrten im Straßenverkehr in Begleitung eines Fahrschullehrers sowie eine verkehrspsychologische Ausbildung geben, deren Ziel es ist, die Eigenverantwortung zu stärken.

Auch das Einschlafen hinter dem Steuer wird in diesen Tagen thematisiert. Jeder vierte tödliche Unfall auf der Autobahn wird durch Einschlafen am Lenkrad verursacht, so der ARBÖ. http://www.arboe.or.at Die Organisation warnt davor, anstrengende Fahrten etwa bei der Heimreise nach dem Urlaub im Schnelltempo durchzuführen.

"Gefährlich wird es, wenn man unbedingt durchhalten möchte", so ARBÖ-Verkehrsmediziner Josef Nagler. "Dieses Verhalten ist oft mit einer deutlichen Temposteigerung und einem aggressiven Fahrstil verbunden." Unter anderem rät der ARBÖ vom Konsum von Kaffee oder Energy Drinks ab. Diese Getränke brächten nur subjektiv empfundene Frischheit. Objektiv gesehen bleibe die Müdigkeit bestehen. Darüber hinaus sollten niemals alle Mitfahrer schlafen. Mindestens einer davon soll den Fahrer unterstützen. (Ende)
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