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pte20080407025 in Forschung

Japanische Gräber docken an das Internet an

2D-Code als Schnittstelle zwischen Grabstein und Handy


Tokio (pte025/07.04.2008/13:50)

Das japanische Beerdigungsunternehmen Ishinokoe hat spezielle Grabsteine im Programm, die über Strichcodes mit Mobiltelefonen kommunizieren können. Hintergrund des Angebots ist die Möglichkeit, dass Menschen vor Ort am Grab Informationen über einen Verstorbenen aufrufen können. Der Barcode dient dazu, den Link zur virtuellen Trauerseite im Web auf das Handy zu übertragen. Fotos, Videos oder Geschichten, die an den Toten erinnern, können somit sofort online abgerufen werden. Zum Einsatz kommt bei den Internetgrabsteinen ein sogenannter QR-Code. Dabei handelt es sich um einen 2D-Code, der mit der integrierten Handykamera abfotografiert wird. Eine entsprechende Handysoftware wertet die Informationen aus und ruft den im Code hinterlegten Link am Mobiltelefon auf.

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