pte20000815005 in Leben
Jährlich 300 Malariafälle in der Schweiz
Schweizer Tropen-Urlauber schützen sich zuwenig
Basel (pte005/15.08.2000/10:00)
Von den jährlich 280 bis 350 registrierten Malariafällen in der Schweiz enden null bis drei mit dem Tod der Erkrankten, wie das Schweizerische Tropeninstitut in Basel bekannt gibt.Mehrheitlich betroffen sind Touristinnen und Touristen, welche ohne oder mit ungenügender Prophylaxe unterwegs waren, seltener Geschäftsleute, Entwicklungshelfer und Reisende, welche sich länger in einem Risikogebiet aufgehalten haben. Malaria http://www.medicine-worldwide.de/krankheiten/tropenkrankheiten/malaria.html hat unbehandelt eine Sterblichkeitsquote von 30 Prozent, kann aber bei Verdacht schnell diagnostiziert und richtig behandelt werden. Seltener als im benachbarten Ausland sind Erkrankungen von Migranten, weil in der Schweiz einfach nicht soviele Leute aus Risikogebieten wohnen würden. In Deutschland sterben jährlich 15 bis 30 Menschen an Malaria http://www.m-ww.de/meldungen/reisemedizin/reisemedizin/malariaz/malariaz.html .
Wer nach einer Tropenreise Krankheitssymptome aufweist, welche auf Malaria hindeuten, sollte sich umgehend zum Arzt begeben. Die Ärzte in der Schweiz sind sehr gut informiert, da die Schweizer sehr reisefreudig und deshalb potenziell gefährdeter sind als andere Nationen. Besser als die richtige Behandlung der schweren Krankheit ist allerdings die korrekte Prophylaxe. Dies gilt besonders für Reisen nach den Hochrisikogebieten Solomon-Inseln und Papua Neuguinea, Westafrika und Indien.
Auf der Website http://www.safetravel.ch hat das Tropeninstitut Basel zusammen mit anderen Instituten der Universitäten Zürich und Genf eine Beratungsseite zusammengestellt. Diese informiert über Reiseziele, notwenige Impfungen und vorbeugende Massnahmen, ersetzt aber nicht den Besuch beim Arzt. (Ende)
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