leben

AUSSENDER



pressetext.austria

Ansprechpartner: sw
Tel.: 01/811 40-0
E-Mail: walitza@pressetext.at

FRüHERE MELDUNGEN

LEBEN

10.04.2026 - 17:30 | Pädagogische Hochschule Niederösterreich
10.04.2026 - 15:15 | Asia Resort Linsberg Betriebs GmbH
10.04.2026 - 14:30 | Leipzig Tourismus und Marketing GmbH
10.04.2026 - 10:30 | pressetext.redaktion
10.04.2026 - 09:35 | Der Werbetherapeut
pte20000731016 in Leben

Ivy GmbH plant erste multimediale Internet-Uni Deutschlands

Diesen Monat laufen Investorengespräche an


Bremen (pte016/31.07.2000/12:10)

Eine Gruppe von fünf Jungunternehmern aus Bremen arbeitet derzeit an der nach eigenen Angaben "ersten gemeinsamen Deutschen Virtuellen Universität". Das Projekt hat es zum Ziel, mit Hilfe multimedialer Technik ein quasi-reales, möglichst lebendiges interaktives Netz-Studium zu ermöglichen. Erst vor kurzem hatte die deutsche Bildungsministerin Edelgard Bulmahn http://www.bmbf.de die Hochschulen aufgerufen, bei der Schaffung einer gemeinsamen Internet-Universität aktiv zu werden.

Nach Angaben von Sebastian Hochbaum, einem Gründungs-Mitgliedes der Ivy GmbH, die sich dieser Aufgabe verschrieben hat, werde sich dieses Modell von anderen bereits im Internet auftretenden Einzel-Universitäten entscheidend abheben. "Bisherige Umsetzungen bieten nicht mehr als Texte zu Vorlesungen an, wir wollen allerdings eine echte multimediale Lösung erarbeiten", so Hochbaum.

Die zukünftigen Studenten an der Internet-Universität sollen nach den Plänen der Unternehmergruppe im Monat rund 500 DM zu zahlen haben. Dafür würden sie einen Code erhalten, der Zutritt zu allen Vorlesungen, Übungen und per Videokonferenz zu den Tutoren verschaffe. Auf ihren Bildschirmen können die Studenten dann ihren Vortragenden, die in einem Videostudio sitzt, folgen. Mit Hilfe einer Webcam, die bei der Immatrikulation mitgeliefert wird, sollen sich die Studenten in die laufenden Vorlesungen oder das Tutorium einschalten können. Dabei soll es auch möglich sei, per Knopfdruck zu signalisieren, dass es zu dem vorgetragenen Stoff seitens der Studierenden Fragen gibt. Real anwesend müssen die Studenten nur einmal pro Semester sein, und zwar dann, wenn die Klausuren zu absolvieren sind.

Sitzen die Studenten beim Computerschirm, so werden sie drei Fenster vor sich haben. In einem verfolgen sie den Vortrag des Dozenten, im zweiten befindet sich der virtuelle Overheadprojektor. Auf ihm werden Notizen und Materialien des Vortragenden sichtbar gemacht. Ein drittes Fenster soll den Studenten als elektronischer Notizblock dienen. Selbstverständlich werden diese sich nicht an die real-Time-Vorlesungen halten müssen, denn die Vorlesungen werden zu jeder Tag- und Nachtzeit abrufbar und einzelne Frequenzen somit beliebig wiederholbar sein.

Die softwaretechnische Umsetzung ist bereits zur Hälfte erfolgt, diesen Monat werden erste Investoren-Gespräche geführt. Sollte es dem deutschen Team nicht gelingen, aufgrund bürokratischer Hemmnisse seine Pläne in Deutschland zu verwirklichen, sieht das Team für sein Projekt gute Chancen in dünn besiedelten Staaten wie Kanada oder Schweden, Ländern also, die die höchsten Quoten bei der Internetdurchdringung aufweisen. (Ende)
Aussender: pressetext.austria
Ansprechpartner: sw
Tel.: 01/811 40-0
E-Mail: walitza@pressetext.at
Website: pressetext.at
|
Top