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pte20060320026 in Leben

Isotopenanalyse erkennt illegal gerodetes Holz

Methode zur Herkunftsbestimmung bereits erfolgreich bei Lebensmitteln


Jülich (pte026/20.03.2006/13:47)

Deutsche Wissenschaftler haben eine Methode entwickelt, die es ermöglicht, den Herkunftsort von Holz zu bestimmen und damit illegal geschlagenes Holz von legalem zu unterscheiden. Bislang ist es unmöglich, die Angaben der Händler über die Herkunft des Holzes zu überprüfen. Die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) http://www.fao.org geht davon aus, dass jährlich rund 15 Mio. Hektar Wald illegal gerodet werden und der World Wide Fund For Nature (WWF) http://www.wwf.de schätzt, dass mehr als 50 Prozent des importierten Holzes aus Indonesien, Russland und dem Amazonas gegen die Rechtsvorschriften verstößt. Das neue Analyseverfahren wurde von der Firma Agroisolab http://www.agroisolab.de entwickelt und wird von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) http://www.dbu.de und dem WWF unterstützt.

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