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pte20000619022 in Forschung

Internet Exchange Center InterXion startet in Österreich

Europaweiter Anbieter verspricht neutrale, effiziente Abwicklung von Sprach- und Datenverkehr


Wien (pte022/19.06.2000/13:04)

Der europaweit tätige Betreiber von Telekommunikations- und Internet Exchange Centers, InterXion http://www.interXion.at , startet mit einer eigenen Niederlassung in Wien-Floridsdorf. Die InterXion (sprich Interaction) Telekom-Services GmbH bietet 10.000 m2 Betriebsfläche, wo vor allem Telcos und Internet Service Provider (ISP) ihr Equipment unterbringen können. Das Unternehmen bietet neben dem Equipment Housing (Services wie 24 Stunden Zugang und Security, Engineering, Verkabelung) auch die Möglichkeit der Zusammenschaltung von Daten- und Sprachverbindungen zwischen ISP und Carrieren.

Geschäftsführer Harald Helnwein (Bild) will mit InterXion "zum Treffpunkt des E-Commerce in Wien" werden. Sein Ziel ist es, auf seinen Stellflächen möglichst viele Unternehmen unterzubringen. Zielgruppe ist die Internet- und Telekom-Welt, wobei die Größe nicht entscheidend ist: "Wir richten uns auch an Internet Start-Ups, die von der großen Expansion träumen", erläutert Helnwein im Gespräch mit pressetext.austria. Im Prinzip sei jedes Unternehmen, das seinen Sprach- und Datenverkehr auslagern möchte, willkommen.

Das Internet-Zentrum stellt für ihn eine Art "Inkubator" dar, das die Machbarkeit von Telcos und ISP um ein Vielfaches erhöhen soll. Erste Verträge hat Helnwein, der zuvor bei Cisco Systems tätig war, bereits mit den Telcos UTA, Colt Telecom, Callino und UPC geschlossen, weitere Gespräche verliefen vielversprechend. Europaweit zählt InterXion Provider Wie MCI WorldCom oder Carrier One zu den Referenzkunden.

In Deutschland betreibt InterXion den in Frankfurt beheimateten Datenknoten DE-CIX, der 85% aller innerdeutschen Online-Verbindungen abwickelt. Mit elf Knotenpunkten in ganz Europa verfügt das Unternehmen laut eigenen Angaben über das dichteste unabhängige Netz von Internet Exchange Centers. In dem Exchange Center sorgen InterXion-Mitarbeiter für die regelmäßig Wartung und Instandhaltung und übernehmen bei Bedarf auch Installationsaufgaben.

Zum Sicherheitskonzept zählen neben Feuerüberwachungs- und Löschanlagen auch Notstromaggregate und Zugangsschutz zum Gebäude. Derzeit beschäftigt InterXion zehn Mitarbeiter, bis Jahresende will Helnwein die Zahl verdoppeln: "Wir hoffen, als Herz des E-Commerce für viele Mitarbeiter interessant zu werden", so der Geschäftsführer, der ausschließlich am heimischen Markt qualifiziertes IT-Personal finden möchte.

InterXion wurde 1997 vom Niederländer Bard van den Dries in Amsterdam gegründet, verfügt mittlerweile über Niederlassungen in Frankfurt, London und Paris. Weitere Location stehen kurz vor der Eröffnung. Das notwendige Kapital stammt von einer internationalen Investoren-Gruppe rund um Morgan Stanley, Bear Stearns und Paribas, die 100 Mio. Euro für Expansionen bereitstellten. (as) (Ende)
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