pte20000223030 in Leben
Initiative für umweltfreundlichen Tourismus präsentiert
Internationale Tourismus-Börse in Berlin: 7.400 Austeller aus 193 Ländern auf 146.000 Quadratmeter
Berlin (pte030/23.02.2000/16:12)
Vom 11. bis 15. März findet in Berlin die Internationale Tourismus-Börse ITB http://www.itb-berlin.de auf einer Fläche von 146.000 Quadratmetern statt. Dabei werden rund 7.400 Aussteller aus 193 Ländern teilnehmen. Dabei werden heuer auch 18 nationale und internationale Umwelt- und Entwicklungsorganisationen ihre Arbeit im Tourismus-Bereich an einem Gemeinschaftsstand präsentieren. Die ITB-Initiative greift drei zentrale Problemfelder des Tourismus auf: Kinderarbeit, Fremdenverkehr und Biodiversität sowie die Urlaubsmobilität."Schwerpunkte der ITB-Initiative liegen in der vielfältigen Kompetenz bezüglich Fragestellungen für einen umwelt-, sozial- und kulturell-verantwortlichen Tourismus. Dazu gehören auch konkrete Alternativangebote zum üblichen Massentourismus", schreibt die ITB-Iniative in ihrer offiziellen Aussendung. Das gemeinsame Ziel ist die Beratung und Information sowohl am Stand als auch mit drei Veranstaltungs- und Aktionstagen vom 12. März bis zum 14. März 2000 im Palais am Funkturm.
Dabei zeigt der Arbeitskreis Tourismus & Entwicklung AKTE http://www.akte.ch aus Basel eine Ausstellung über Kinderarbeit im Tourismus und stellt die eindrücklichen Frage nach dem "Ferienglück aus Kinderhänden", das von Dienstleistungen wie Koffertragen und Schuheputzen bis hin zur Prostitution reicht. Nach Schätzungen der Internationalen Arbeitsorganisation ILO http://www.ilo.org sollen weltweit bis zu 20 Mio. Kinder unter 18 Jahren im Tourismus ein Auskommen suchen. Dabei zählt die sexuelle Ausbeutung unbestritten zu den schlimmsten Formen der Kinderarbeit.
Im Vorfeld der ITB findet vom 8. bis 11. März ein internationaler Workshop zum Thema "Tourismus und Biodiversität" statt. Das deutsche Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit unterstützt den Workshop, zu dem führende Vertreterinnen und Vertreter von NGOs und indigener Bevölkerungsgruppen sowohl aus den Ländern des Südens als aus europäischen Ländern (mit Schwerpunkt auf Mittel- und Osteuropa) erwartet werden. Dort soll auch die gemeinsame Vorbereitung auf die 5. Vertragsstaatenkonferenz zum "Übereinkommen über die Biologische Vielfalt" (COP5) im Mai in Nairobi im Mittelpunkt stehen. Dort wird die Erarbeitung der Globalen Richtlinien für Nachhaltigen Tourismus eine wichtige Rolle spielen. Die Ergebnisse der Workshops werden auf der ITB präsentiert. http://www.oneworldweb.de/forum/issues/biodiv/link-d.html
Weitere Informationen http://www.iz3w.org/fernweh/deutsch/forum/index.html (Ende)
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