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pte20000910004 in Leben

Informationszeitalter und Gesundheit ist Schwerpunkt des EHFG

Herausforderungen und Risiken durch E-Health


Badgastein (pte004/10.09.2000/10:45)

Das Informationszeitalter mit allen seinen Möglichkeiten und Auswirkungen auf den Bereich Gesundheit steht im Mittelpunkt des 3. European Health Forum (EHFG) http://www.ehfg.org , das vom 27. bis 30. September im Gasteinertal stattfindet. "Dabei soll einerseits der Ausbau und die Nutzung der modernen Informationstechnologien erörtert werden, aber auch Regelungen, die vor Missbrauch und Fehlinformationen schützen", sagte Günther Leiner, Präsident der EHFG zur Präsentation des Programms.

Zur Veranstaltung werden rund 350 Teilnehmer aus mehr als 30 europäischen Ländern und allen Bereichen des Gesundheitswesens, der Politik und Wirtschaft erwartet. Auch der Gesundheitskommissar der Europäischen Union David Byrne wird bei der Veranstaltung anwesend sein. "Ich werte es als Zeichen der Dialogbereitschaft der Kommission, dass Byrne persönlich an der EHFG teilnimmt", so Leiner. Diskutiert werden beim Health Forum auch "heiße Eisen" wie das Werbeverbot für Tabak und das neue EU-Gesundheitsprogramm. Dabei sollen nicht Gesundheitssysteme der einzelnen Staaten aneinander angeglichen, sondern nur verglichen werden. Dazu zählen zum Beispiel Wartezeiten von Patienten, Kosten und Nutzen von Behandlungen. Diese Daten wären auch für zukünftige Rationierungen im Gesundheitswesen wichtig, da dann ein europäischer Schulterschluss aller Beteiligten erfolgen müsse, so Leiner.

Auch die Verrechtlichung des Gesundheitswesens sei ein zentraler Punkt des Forums, so der Präsident. "Das schnelle Wachstum medizinischer Technologie erhöht das Risiko einer Verletzung der Integrität, Privatsphäre und anderer Werte des Patienten und erfordert Schutz." Dieser betreffe nicht nur Patienten, sondern auch medizinisches Personal. "Fondsmodelle versus verschuldensunabhängiger Patientenversicherung wird in vielen europäischen Ländern wie in Österreich diskutiert. In anderen Staaten wie Dänemark und Finnland sind diese Punkte bereits verwirklicht", so Leiner.

Das Forum sieht sich selbst als interdisziplinäres Treffen für alle Gruppen, die an gesundheitspolitischen Entscheidungen beteiligt und von diesen betroffen sind", erklärte Leiner. Dazu zähle auch die Integration von Patienten- und Konsumentenorganis`tionen. Am Freitag, den 30. September, wird in Kooperation mit der Weltbank ein Workshop zur Reform der Gesundheitssysteme der Mittel- und Osteuropäischen Staaten veranstaltet. Dieses Programm stehe vor dem Hintergrund der möglichen EU-Erweiterung. (Ende)
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