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pte20000524011 in Leben

Impfstoffe gegen Krebs

Stimulation des Immunsystems schaltet Tumorzellen aus


Mainz (pte011/24.05.2000/11:00)

Für die Heilung von Krebspatienten reichen die drei Therapiesäulen der Krebsbehandlung - Operation, Bestrahlung und Chemotherapie - oftmals nicht aus. Auf der Suche nach neuen Therapieverfahren bauen Wissenschaftler zunehmend auf die körpereigene Abwehr: Durch gezielte Stimulation des Immunsystems sollen Tumorzellen ausgeschaltet werden. Eine therapeutische Impfung (Vakzination) gegen ausgewählte Krebsarten rückt in greifbare Nähe. http://www.krebshilfe.de

"Das Wissen um immunologische Zielstrukturen auf bösartigen Zellen und die Kenntnis der Gründe für das Ausbleiben einer effizienten Immunantwort eröffnen neue Möglichkeiten, Strategien für gezielte Eingriffe in das komplexe immunologische Abwehrsystem zu entwickeln", so Professor Dr. Christoph Huber, Direktor der III. Medizinischen Klinik und Poliklinik der Universität Mainz und Vorsitzender des Tumorvakzinationszentrums. http://www.sfb432.uni-mainz.de/tvz/ Professor Huber und der wissenschaftliche Koordinator des Impfstoffzentrums, Professor Dr. Thomas Wölfel, wollen zusammen mit ihrem Mainzer Team dem vom Krebs befallenen Organismus durch eine aktive Immunisierung beibringen, sich selbst zu wehren. Tumorproteinfragmente, in ihrer Erbsubstanz veränderte Krebszellen oder Abschnitte der DNA, die die Information für die Herstellung der Tumorantigene tragen, sollen die Einheiten des Immunsystems mobilisieren, den Krebs mit körpereigenen Waffen zu bekämpfen.

Bisher wurden nur wenige Patienten, die an fortgeschrittenem Haut- und Nierenkrebs leiden, mit therapeutischen Impfstoffen behandelt. Die Ergebnisse dieser Studien waren durchaus ermutigend: Bei einigen Patienten bildeten sich die Tumoren zurück. Um diese Therapieverfahren weiterzuentwickeln, bedarf es einer engen Zusammenarbeit zwischen Klinik und Forschung, die im Tumorvakzinationszentrum in Mainz verwirklicht werden soll: In Zukunft werden verschiedene Therapiestudien durchgeführt, bei denen Patienten, die an unterschiedlichen Krebserkrankungen leiden, mit Impfstoffen behandelt werden. Parallel hierzu soll durch neu entwickelte immunologische und molekularbiologische Untersuchungen festgestellt werden, wie sich die Immuntherapie auf die Entwicklung tumor-spezifischer Abwehrreaktionen der Patienten auswirkt. Die hochwertige Geräteausstattung des Zentrums ermöglicht diese aufwendigen Analysen. (Deutsche Krebshilfe) (Ende)
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