pte20060330009 in Leben
Impfstoff gegen Vogelgrippe schneidet schlecht ab
Erforderliche Dosierung ist um ein Vielfaches zu hoch
New York (pte009/30.03.2006/09:15)
Ein weiterer Test eines H5N1-Impfstoffes gegen Vogelgrippe hat zu enttäuschenden Ergebnissen geführt. Nur mit hohen Dosierungen konnte eine entsprechende Immunreaktion erzielt werden. Das Team um John Treanor von der University of Rochester http://www.urmc.rochester.edu testete einen Impfstoff, des Pharmaunternehmens Sanofi-Pasteur. Dieser Impfstoff enthielt einen H5N1-Virenstamm, der 2004 nach dem gleichen Verfahren wie herkömmliche Grippeimpfstoffe geschaffen worden war. Wie bei früheren Tests mit ähnlichen Impfstoffen führten nur zwei Gaben von je 90 Mikrogramm zu einer signifikanten Immunreaktion. Damit ist eine Menge erforderlich, die um zwölf Mal höher ist als bei einem Standardimpfstoff gegen Grippe. Zusätzlich wirkte auch die hohe Dosierung nur bei rund der Hälfte der Teilnehmer an den Tests. Die Ergebnisse der Studie wurden im New England Journal of Medicine http://content.nejm.org veröffentlicht.
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