pte20000608034 in Forschung
ILOVEYOU: Anklage gegen Philippino zurückgezogen
Keine ausreichenden Beweise für weitere Verfolgung gefunden
Manila (pte034/08.06.2000/15:35)
Die philippinischen Behörden haben die Anklage gegen einen der Hauptverdächtigten im ILOVEYOU-Fall zurückgezogen. Nach Angaben Staatsanwaltschaft gebe es kein Gesetz, das eine Anklage des 27-jährigen Bankangestellten Reonel Ramones rechtfertige. Er war verhaftet worden, nachdem die Ermittler die Spur des ILOVEYOU-Virus bis zu seinem Appartment zurückverfolgt hatten. Noch ist unklar, ob die anderen Verdächtigten weiter verfolgen würden.Siehe pte-Meldung http://www.pressetext.at/show.pl.cgi?pte=000511043Ramones hat immer seine Unschuld beteuert. Auch das National Bureau of Investigation konnten nicht die benötigten Beweise liefern, die eine weitere Verfolgung unter dem Access Device Act erlauben würden, meinte der führende Staatsanwalt Jaafar Dimaampao. Das Gesetz regelt die Verfolgung bei illegalen Gebrauch von Passwörtern bei Kreditkarten oder Bankkonten.
Auch bei einem der weiteren Verdächtigen, Onel de Guzman, kommen die Behörden nicht weiter. Sein Anwalt meinte, dass Guzman den Virus zufälliger weise verschickt hätte. Der Virus hat weltweit über 45 Mio. Computer befallen. (bbc) (Ende)
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