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pts20050309017 Medien/Kommunikation, Bildung/Karriere

ikp legt Bestandsaufnahme zur internen Kommunikation vor

Ungenütztes Potenzial für Corporate Communications


Wien (pts017/09.03.2005/10:44) - Interne Kommunikation funktioniert wenn dann vor allem von oben nach unten, gibt nur selten Antworten auf wichtige Fragen von außen und ist nur selten Bestandteil umfassender, ganzheitlicher Corporate Communications. Für die Zukunft erwarten Österreichs Führungskräfte mehr Ressourcen für die interne Kommunikation, rund zwei Fünftel sehen einen großen Handlungsbedarf zur Verbesserung. Das sind die zentralen Ergebnisse einer repräsentativen Studie zur internen Kommunikation in österreichischen Unternehmen.

Die repräsentative Studie zur "Internen Kommunikation in den Österreichischen Unternehmen" wurde von ikp gemeinsam mit dem IGF - Institut für Grundlagenforschung durchgeführt. Befragt wurden Führungskräfte aus 300 österreichischen Unternehmen mit mehr als 80 MitarbeiterInnen.

"Ziel dieser Studie war es, den Ist-Zustand der internen Kommunikation in österreichischen Unternehmen zu dokumentieren. Denn nicht nur im Human Ressource Management kommt der internen Kommunikation zentrale Bedeutung zu. Nach wie vor gilt, dass gute PR at home, also im eigenen Unternehmen beginnt.", fasst ikp-Geschäftsführer Peter Hörschinger die Intention dieser Studie zusammen.

Interne Kommunikation als Chance für Gesamtkommunikation
Ein sehr unterschiedliches Bild ergibt sich bei der Frage nach der Zuständigkeit für die interne Kommunikation: In rund einem Drittel der Unternehmen ist die Personalabteilung (35%) dafür zuständig, in einem Viertel der Unternehmen (17% keine + 8% diverse MitarbeiterInnen) ist keine klare Zuständigkeiten definiert, je nach Unternehmensgröße ist die Geschäftsleitung (17% oder auch eine eigene Abteilung zuständig (17%). In nur 6% der österreichischen Unternehmen ist die Zuständigkeit für die interne Kommunikation im Bereich Public Relations angesiedelt. ikp-Geschäftsführer Peter Hörschinger: "Dieses Ergebnis zeigt deutlich, dass interne Kommunikation noch immer nicht als Teil der Gesamtkommunikation in den österreichischen Unternehmen etabliert ist. Einerseits ist man sich in den österreichischen Unternehmen zwar der Wichtigkeit der internen Kommunikation bewusst. Auf der anderen Seite bleibt das Potenzial der internen Kommunikation im Sinne einer integrierten Gesamtkommunikation noch in vielen Fällen ungenutzt."

Großes Verbesserungspotenzial trotz Zufriedenheit
Rund zwei Fünftel der Befragten sehen einen großen Handlungsbedarf zur Verbesserung der internen Kommunikation (40%) bzw. in der Verbesserung des internen Kommunikationsflusses (38%). Trotzdem funktioniert in rund zwei Drittel der Unternehmen die interne Kommunikation aus der Sicht der befragten Führungskräfte sehr gut (25%) bis gut (40%).

Nach Einschätzung der befragten Führungskräfte ist die interne Kommunikation in erster Linie eine Einbahnstraße von oben nach unten: Nur in rund einem Drittel der befragten Unternehmen (32%) funktioniert die interne Kommunikation nicht nur von oben nach unten sondern auch von oben nach unten. Ein weiteres Defizit orten die Führungskräfte darin, dass die interne Kommunikation nur bei einem Viertel der befragten Unternehmen "Antworten auf Fragen von außen" gibt. Auch die Basics der internen Kommunikation wie die Aufbereitung von Basisinformationen (58% sehr gut), die Information über aktuelle Unternehmensentwicklungen (48%), die Vermittlung der Unternehmensziele und -werte (47%) und die Förderung der emotionalen Bindung an das Unternehmen (44%) lässt einiges Verbesserungspotenzial erkennen.

Mehr Ressourcen für interne Kommunikation
Was die Instrumente der internen Kommunikation betrifft, zählen Mitarbeitergespräche (88%), regelmäßige Meetings (85%) und Informationsveranstaltungen (77%) ebenso zum Standard wie interne Feiern (92%) und Rundschreiben (80%). Fast drei Viertel der befragten Unternehmen verfügen über ein Intranet (72%). Zwei Drittel der Unternehmen setzen auch einen E-Mail-Newsletter (67%) ein, die Hälfte der Unternehmen bietet den MitarbeiterInnen auch eine Mitarbeiterzeitung (50%) an.

Einig sind sich die Befragten darin, dass die interne Kommunikation in den nächsten Jahren mehr Ressourcen erhalten (72%) und ihre Bedeutung im Unternehmen steigen wird. "Das zeigt, dass den Unternehmen die Bedeutung der internen Kommunikation zunehmend bewusst wird. Der Ausbau der internen Kommunikation wird sich aber vor allem für jene Unternehmen rechnen, die sich verstärkt um die Integration von interner und externer Kommunikation bemühen." fasst Peter Hörschinger zusammen.

Factbox "Interne Kommunikation in Österreichs Unternehmen"
Zielgruppe: Unternehmen mit 80 und mehr Mitarbeitern
Datenbasis: Arbeitsstättenzählung der Statistik Austria, Random-Quota nach Betriebsgrößen und Regionen
Stichprobe: n=300 Interviews
Methodik: Telefoninterviews (CATI)
Erhebungszeitraum: November 2004
statistischer Schwankungsbereich in Bezug auf das Gesamtergebnis: +/- 5,8%
durchgeführt von IGF - Institut für Grundlagenforschung

(Ende)
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