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pte20000628029 in Forschung

Identitätsnachweis durch Augen-Check am Frankfurter Flughafen

Iris-Überprüfung soll Sicherheit erhöhen


Frankfurt (pte029/28.06.2000/15:02)

Die EyeTicket Corporation und der Frankfurter Flughafen http://www.frankfurt-airport.com wollen das sogenannte "EyePass(TM) Evaluation Program" einführen. http://www.eyeticket.com/company/press-room/62700.html Damit sei der Frankfurter Flughafen der erste in Europa, der über diese Technik der Iris-Erkennung ein extrem hohes Maß an Zuverlässigkeit, Sicherheit und Komfort biete. Ab dem 17. Juli soll voraussichtlich am Frankfurter Flughafen die Registrierung beginnen, für den 1. August ist der Start des Erkennungs-System geplant.

Das Programm kontrolliert nach Angaben des Herstellers den Zugang von Flughafen- und Fluglinienpersonal an fünf Zugangsstationen mittels moderner Iris-Erkennung und erhöht somit den Sicherheitsfaktor. "EyePass bietet dem Frankfurter Flughafen die einzigartige Gelegenheit, Pionier für einen neuen globalen Standard in der Flughafen-Sicherheit zu sein", kommentierte Hans W. Gutsch, Präsident der EyeTicket Corporation die Einführung des Systems am Frankfurter Flughafen und betonte dabei die Wichtigkeit von verbesserten Sicherheitsumfeldern besondern auf Flughäfen.

Die Teilnahme am EyePass-Programm beginnt mit einer Registrierung. Von jedem Mitarbeiter wird mittels einer Video-Kamera ein digitales Foto des Auges und der Iris aufgenommen. Nur eine Sekunde lang braucht der autorisierte Mitarbeiter danach in die Kamera zu schauen, um erkannt zu werden. Die Iris des Auges ist nämlich bei jedem Menschen einzigartig. Ihre Identifizierung erfordere daher mehr als bei jeder anderen biometrischen Methode höchste Genauigkeit, so der Hersteller, der nach eigenen Angaben auch der exklusive Entwickler des EyeTicket Passagier-Services für Check-In und Boarding für die Flugindustrie ist.

Die Iris-Zugangskontrolle ist seit Mai am Flughafen Charlotte/Douglas in South Carolina und wird in einigen kommerziellen Bereichen genutzt, zum Beispiel bei Sportveranstaltungen, von Banken und bei Point-of-Sale-Anwendungen. Die Nutzer-Akzeptanz liege aufgrund des Komforts konsistent bei 100 Prozent, so die EyeTicket Corporation. Das Unternehmen IriScan Inc. http://www.iriscan.com hat die exklusiven, weltweiten Patente für Iris-Erkennung. Darunter fallen das ursprüngliche, von den Wissenschaftlern Leonard Flom und Aran Safir entwickelte Konzept sowie die Software und die Prozess-Technologie, die John Daugman an der britischen Cambridge University erarbeitet hat.

In Österreich war bereits auf der diesjährigen Ifabo http://www.ifabo.at eine Sicherheitslösung vorgestellt worden (pte berichtete: http://www.pte.at/show.pl.cgi?pte=000414019 ), die auf die Identifikation gleich dreier Merkmale, nämlich Gesicht, Stimme und Lippenbewegung, basiert. Das Höfleiner Unternehmen Creativ-EDV präsentierte dort den "Custos", eine Zutrittsschutzlösung für Türen, die auf dem biometrischen Erkennungssystem BioID beruht, das in Zukunft Passwörter überflüssig machen soll. (Ende)
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