pte20000221022 in Forschung
IBM positioniert Desktop-Schiene neu
Günstigere Geräte sollen Marktanteile pushen
Wien (pte022/21.02.2000/14:21)
IBM http://www.ibm.at wird sich am Desktop-Markt unter dem Slogan "Edge of Network" völlig neu positionieren. Dies hat Heinrich Walek, Direktor der Personal Systems Group bei IBM, heute, Montag, in Wien bekannt gegeben. Bereits auf der am 24. Februar in Hannover beginnenden CeBIT werden Prototypen in den Bereichen Internet Appliance, Thin Clients, All-In-One (siehe Bild) und Legacy-Free vorgestellt. Als Grund für die Neuausrichtung nannte Walek die im zweiten Halbjahr des vergangenen Jahres gesunkenen Absatzzahlen bei Desktops.Die Marktanteile seien auf den Stand von 1998 zurückgegangen. "Es gibt viele Kunden, die nur nach dem Preis gehen und diese wollen für unsere umfangreichen Produkte den entsprechenden Betrag nicht zahlen", begründete Walek den stagnierenden Absatz. Dies und Änderungen auf dem Markt wie etwa der Zusammenschluss von Siemens und Fujitsu hätten den Konzern zur Strategieänderung bewogen. Die neuen Geräte sollen in technisch abgespeckten Versionen auf den Markt kommen und daher auch preislich günstiger sein. "Mit diesem Schritt wollen wir unseren weltweiten Marktanteil bei KMU von 36 auf 39% heuer steigern", so Walek.
Auf dem Consumer Markt sieht Wallek noch Nachholbedarf bei Internet-PCs. "Hier sind noch nennenswerte Stückzahlen absetzbar." Über den Erwartungen liegt der Direktvertrieb von PCs in Zusammenarbeit mit Yline und Niedermeyer bzw. dem News-Verlag. Zwar gebe es nicht viel dabei zu verdienen, aber der Werbeeffekt sei enorm. Bei IBM würden aber auch im Direktvertrieb die Kunden über den Kauf hinaus - etwa mittels einer Hotline - betreut werden, betonte Kurt Veigl, Marketing Manager der Personal Systems Group. Gerade in Österreich sei der Anteil an Kunden, die Beratung möchten, relativ hoch. Auch die Mitberber würden dies mittlerweile erkennen und beginnen, Support anzubieten.
In Bezug auf das Betriebssytem werde IBM künftig Linux verstärkt unterstützen, da die Kunden es wollen und brauchen. Man werde die User aber nicht auf eine bestimmte Plattform zwingen, sondern sie selbst entscheiden lassen. Aus vertraglichen Gründen würden aber keine Geräte ohne Operating System ausgeliefert werden, so Heindl. (rk) (Ende)
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