pte20171211001 in Forschung
Hydrogele entstehen jetzt ohne Chemie
Neues Verfahren eröffnet Chancen für Anwendungen in der Medizin
Princeton (pte001/11.12.2017/06:05)
Wenn Wasser lange Kunststofffasern umspült, ordnen sich diese so an wie Spaghetti auf dem Teller. Das haben Forscher an der Princeton University https://www.princeton.edu im US-Bundesstaat New Jersey herausgefunden. Klingt nicht aufregend, hat die Wissenschaftler jedoch elektrisiert. Denn das Ergebnis ist keinn nutzloser, wirrer Haufen, sondern ein Wertstoff namens Hydrogel. Normalerweise bildet er sich durch chemische Reaktionen und Interaktionen. Das Material der Princeton-Forscher entsteht dagegen durch Reibung der Fasern aneinander, wenn diese durch die Nadel einer Spritze gepresst werden. Diese chemiefreie Methode könnte zu einer neuen Gruppe von Hydrogelen führen, die Wunden schließen und anderweitig behandeln.
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