pte20021029055 in Leben
HVLF : Klimawandel nicht für Schlagzeilen missbrauchen
Oberflächliche Informationen zur Frage von Wäldern als CO2-Senke
Wien (pte055/29.10.2002/17:54)
In einem Artikel des New Scientist wird vom italienischen Forscher Riccardo Valentini darauf verwiesen, dass "Waldplantagen keine CO2-Killer" sind. Begründet wird dies damit, dass "Waldböden und deren pflanzliche Bestandteile drei bis vier Mal so viel Kohlenstoff enthalten wie die darüber liegende Vegetation. Wird der Boden gerodet, gibt das verfaulende organische Material im Boden CO2 an die Atmosphäre ab". Eine so generalisierende Aussage ist falsch, denn Böden sind unterschiedlich zusammengesetzt, schreibt der Hauptverband der Land- und Forstwirtschaftsbetriebe HVLF http://www.hvlf.at . "Die Aufnahme von Kohlenstoff hängt von der Zusammensetzung der Böden ab und von den Pflanzen, die daraus wachsen", so Stefan Schenker, Präsident des HVLF.
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