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pte20000526011 in Leben

Hungern verlängert Lebenserwartung

Forscher suchen genetische Bremse fürs Altern


Los Angeles (pte011/26.05.2000/11:00)

US-Forscher sind zuversichtlich, den Altersprozess in einigen Jahren über ein neu entdecktes Gen bremsen zu können. Wer so lange nicht warten will, kann derweil auf "natürliche" Weise den gleichen Erfolg erzielen. Das Rezept heißt "Hungern". Mögliche biochemische Grundlagen zum Einfluss von Hungern auf die Lebenszeit präsentierten US-Forscher am Mittwochabend auf der 100. Jahrestagung der Amerikanischen Gesellschaft für Mikrobiologie in Los Angeles. http://www.asmusa.org Zugleich wollen sie aus den Erkenntnissen ein Mittel für längeres Leben entwickeln. Die Reduktion der Kalorienzufuhr ist eine erwiesene Methode zur Verlängerung des Lebens und zum Aufschub der Alterssymptome bei allen Säugetieren, den Menschen eingeschlossen.

Bei der Hefe, die in vielen Bereichen einen ähnlichen Stoffwechsel hat, entdeckten US-Forscher nun die einflussreiche Rolle des Gens SIR2 und seines Proteins. Je höher die SIR2-Werte einer Zelle sind, desto besser sind die Chancen für ein langes Leben, sagt Leonard Guarente vom Massachusetts Institute of Technology in Cambridge. http://web.mit.edu/ Hunger aber sei ein entscheidender Faktor für hohe SIR2-Werte. "Wir glauben, dass diese Untersuchungen zur Entwicklung eines Mittels führen können, das den SIR2-Prozess unterstützen und den Effekt der kalorischen Einschränkung liefern kann, ohne dass gehungert werden muss", sagt Guarente. (LifeScience) (Ende)
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