pte20000509016 in Leben
Holz wird resistent gegen Pilze
Jenaer Mikrobiologen analysieren neues Holzschutzverfahren
Jena (pte016/09.05.2000/11:15)
Holz wäre als Konstruktions- und Baumaterial überaus geeignet, wenn der nachwachsende Rohstoff keinen biologischen Abbauprozessen unterliegen würde. Holzfenster beispielsweise sind bisher erst nach chemischer Behandlung haltbar. Und wie Holz seine Form verändert, wird spätestens dann deutlich, wenn es in Folge von Austrocknung Risse zeigt. Das in den Niederlanden entwickelte Verfahren der Acetylierung verhindert nun solche Veränderungen und macht Holz härter und beständiger. Wie sich diese Methode verfeinern und auf deutsche Holzarten und -produkte anwenden lässt, untersucht seit Jahresbeginn ein Projekt, an dem drei Wissenschaftlergruppen und zwei holzverarbeitende Firmen beteiligt sind. Zu den Forschern gehören auch Mitarbeiter des Lehrstuhls für Angewandte und Ökologische Mikrobiologie der Friedrich-Schiller-Universität. http://www.uni-jena.de/biologie/tech_mikrobio/
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