pte20091015039 in Leben
Hoffnung belastet Wachkoma-Angehörige
Ausbleibende Kommunikation ist Hauptproblem in der Pflege
Wien (pte039/15.10.2009/13:40)
Die hohe Herausforderung, einen Menschen im Wachkoma zu betreuen, ist eine Gratwanderung zwischen völliger Selbstaufgabe und konstruktiver Mithilfe. Dieser Problematik widmet sich die Jahrestagung der österreichischen Wachkoma-Gesellschaft http://www.wachkoma.at , die am morgigen Freitag in Wien stattfindet. Wachkoma bedeutet für Angehörige eine hohe emotionelle und finanzielle Belastung, liegt das Durchschnittsalter der Patienten doch bei 50 Jahren. "Ein Wachkoma-Patient ist nicht der greise Großvater, sondern oft der Lebenspartner und manchmal sogar das noch minderjährige Kind. Dadurch ist die Beziehung viel näher", berichtet Johann Donis, Neurologe und Präsident der österreichischen Wachkoma-Gesellschaft, gegenüber pressetext.
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