pte20030306020 in Leben
Hochsicherheitstrakt für Malaria-Forschung
Reihe von Sperren verhindert Entkommen infizierter Erreger
Heidelberg (pte020/06.03.2003/12:11)
Deutschland hat sein erstes Hochsicherheits-Insektarium. Eingerichtet wurde es am Hygiene-Institut des Universitätsklinikums Heidelberg http://www.uni-heidelberg.de . In dem besonders abgesicherten Labor werden tropische Insektenarten wie z.B. Larven der Anopheles-Stechmücke, der Krankheitsüberträger der Malaria, gezüchtet und erforscht. Nur autorisierte Wissenschaftler können mit einer Codekarte das Insektarium betreten. Beim direkten Umgang mit den Mücken müssen sie Schutzanzüge tragen. Wer das Insektarium verlässt muss eine fünfminütige Luftdusche über sich ergehen lassen. Die Mücken selbst sind dreifach in speziellen Behältern und Schränken gesichert. Der Sicherheitsstandard orientiert sich an Insektarien der US-Seuchenbehörde "Centers of Disease Control" in Atlanta. Dieser macht ein Entweichen der infizierten Mücken unmöglich.
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