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pte20000809018 in Forschung

Highspeed-Kamera schafft 200 Mio. Bilder in der Sekunde

Wissenschaftler testen Materialien auf Belastbarkeit


Kingston (pte018/09.08.2000/11:18)

Der Wissenschaftler Arun Shukla von der University of Rhode Island http://www.uri.edu kann mit seiner nach eigenen Angaben weltschnellsten Highspeed-Kamera extrem rasche Bewegungen einfrieren. http://www.egr.uri.edu/mce/faculty/shukla.html Bei einer Aufnahmegeschwindigkeit von 200 Mio. Bildern pro Sekunde wird sichtbar, wie Materialien unter Krafteinwirkung zerbersten.

Die Aufnahmen der von DRS Technologies http://www.drs.com hergestellten Kamera sind vor allem für Militär und Industrie interessant. Finanziert wurde der Ankauf der rund sieben Mio. Schilling teuren Kamera durch die Unterstützung der National Science Foundation. http://www.nsf.gov

Laut Shukla eröffnet die Kamera eine Vielzahl von Möglichkeiten für innovative Forschungsvorhaben. Sein Hauptinteresse gilt dem Versagen von Strukturen und Materialien. Der Wissenschaftler führt derzeit Tests für die kugelsicheren Kevlar-Westen der U.S. Army durch. (siehe Foto) "Durch die Analyse der Reaktion auf den Einschlag einer Kugel, können wir die Struktur des Materials verbessern und es widerstandsfähiger machen. Ohne Kamera könnten wir nicht feststellen, welche Form optimal ist." Die Erforschung der Belastbarkeit von Granit und Beton ist unter anderem für den Bau der unterirdischen Bunker der U.S. Airforce von großem Interesse.

Zusätzlich verwendet Shukla die Highspeed-Kamera für die Optimierung von Verbundwerkstoffen. Durch die Vermischung von Beton mit Cenospheren, einem Nebenprodukt der Kohleverbrennung, wird Beton deutlich leichter. Kann eine dauerhafte Verbindung zwischen Beton und Cenospheren hergestellt werden, verfügt der neue Leichtbeton über eine gleichwertige oder bessere Belastbarkeit als herkömmlicher Beton. (Ende)
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