pte20061120001 in Leben
Großbritannien: Callcenter-Arbeit gefährdet Gehör
Der Großteil der Arbeitgeber verzichtet auf Schutzmaßnahmen
Glasgow (pte001/20.11.2006/06:00)
Zwei Drittel der britischen Callcenter schützen ihre Mitarbeiter nicht vor durch Lärm entstehende Gehörschäden. Auf der von 27. bis 28. November stattfindenden Annual Acoustic Safety Conference (SECC) http://www.acousticsafety.org/?id=conf06day1 wird eine Reihe von Experten Studien präsentieren, die zu dem Schluss kommen, dass ein Großteil der 900.000 Mitarbeiter von Callcentern gefährdet ist. Eine steigende Anzahl von Verletzungen und Erkrankungen wird laut diesen Forschungsergebnissen durch einen akustischen Schock und andere mit Lärm verbundene Gefahren verursacht. Mehr als 700 Personen haben bisher laut BBC einen akustischen Schock erlitten. Bisher wurden Entschädigungen in der Höhe von 2,5 Mio. Pfund ausbezahlt. 300 weitere Fälle werden derzeit laut Angaben des Acoustic Safety Programme http://www.acousticshock.org bearbeitet. Diese unabhängige Organisation hat es sich zum Ziel gemacht, das Gehör der Mitarbeiter von Callcentern zu schützen.
Profitieren Sie von
unabhängigem Journalismus!
Lesen Sie mit pressetext Abo+ weiter und unterstützen Sie
Qualitätsberichterstattung für nur 1 EUR pro Woche!
Das Angebot beläuft sich auf 1 EUR pro Woche bzw. 49 EUR im Jahr
– und das, solange Sie wollen. Sie bleiben flexibel, denn Ihr pressetext Abo+
passt sich an Ihre Lesegewohnheiten an und ist jederzeit kündbar
