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pte20000801013 in Leben

Greenpeace findet erneut Gentech-Nahrungsmittel

Gendetektive entdecken in Schlankheitsnahrung gentechnisch-veränderte Sojabohnen


Wien (pte013/01.08.2000/12:16)

Die Gendetektive, die von Greenpeace Österreich http://www.greenpeace.at die Regale der Supermärkte nach gentechnisch veränderten Nahrungsmitteln durchsuchen, sind bereits zum fünften Mal fündig geworden: diesmal fanden sich in der Schlankheitsnahrung "Slim Fast" genetisch veränderte Sojabohnen. Die Produkt-Kennzeichnung befindet sich jedoch auf der Unterseite der Packung, kritisiert der Greenpeace-Chemiker Martin Schuster.

"Greenpeace hat wegen des Verstoßes gegen die EU-Kennzeichnungsbestimmungen eine Anzeige bei der Lebensmittelpolizei Wien erstattet", so Schuster gegenüber pressetext.austria. Das Produkt "Slim Fast" wird österreichweit in fast allen Apotheken frei verkauft. "Wir haben auch den Apothekerverband aufgefordert, das Produkt aus dem Verkauf nehmen zu lassen", so Susanne Fromwald, Gentechnik-Expertin von Greenpeace. Eine Kärntnerin, die eine der 150 Gendetektive in Österreich ist, hat auf dieses Produkt aufmerksam gemacht.

"Slim Fast" ist bereits das fünfte Produkt, das von den Gendetektiven gefunden wurde. "Die Reaktion der Hersteller ist sehr verschieden: manche ziehen die Produkte sofort vom Verkauf zurück, andere hingegen kümmern sich nicht darum", so Schuster. Die Schwerpunkte der Gentech-Aktivitäten von Greenpeace beziehen sich im Moment auf Diät-, Ergänzungs- und Sondennahrung, erklärt Fromwald. Festzustehen scheint für die Expertin jedoch, dass trotz des enormen Widerstandes der österreichischen Konsumenten die Gentech-Lobby immer wieder versucht, Gentechnik nach Österreich zu schmuggeln.

Nach wie vor werden Gendetektive gesucht, die bundesweit nach genetisch veränderten Nahrungsmitteln bundesweit suchen und im Falle eines Fundes Gen-Alarm bei Greenpeace auslösen. http://www.greenpeace.at/gen-detektive/index.htm (Ende)
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