pte20070125024 in Forschung
Google-Domainklau: "In Österreich wäre das nicht passiert"
Deutsche Registrierstelle Denic von Kritik unbeeindruckt
Wien/Frankfurt (pte024/25.01.2007/12:44)
Auch am Tag 2, nachdem Google kurzfristig ohne deutsche Webseite dastand, steht die deutsche Registrierstelle Denic http://www.denic.de weiterhin unter Kritik. "Ein derartiger Vorfall wäre in der Art und Weise, wie er bei der Google-Domain abgelaufen ist, in Österreich nicht möglich", kommentiert Richard Wein, Geschäftsführer von der österreichischen Registrierstelle Nic.at http://www.nic.at , gegenüber pressetext den Vorfall. Als Schwachpunkt der deutschen Regelung gilt, dass bei einem beantragten Providerwechsel der rechtmäßige Domaininhaber nicht aktiv zustimmen muss. Einzig der bestehende Provider wird mit einem automatisiert verschickten E-Mail über den beantragten Wechsel verständigt. Wird auf das E-Mail nicht reagiert, gilt dies als Zustimmung zum Wechsel. Die Domain ist wie im Fall von Google dann futsch (pressetext berichtete: http://www.pte.at/pte.mc?pte=070123032 ).
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