pte20000726011 in Leben
Geschmack ändert sich mit dem Alter
Europaweite Studie als Basis für Lebensmittelindustrie
Potsdam-Rehbrücke (pte011/26.07.2000/11:00)
Demographische Schätzungen sollen eine wissenschaftliche Basis schaffen, die die Zusammenhänge zwischen der sensorischen Physiologie und den Nahrungspräferenzen in Abhängigkeit vom Lebensalter erklärt. Daraus können Empfehlungen für optimale Eigenschaften von Lebensmitteln in verschiedenen Altersstufen abgeleitet werden.Die Abteilung Interventionsstudien des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE) http://www.dife.de beteiligt sich an der von der Europäischen Kommission finanzierten Studie "HealthSense". In dieser Studie werden die Veränderungen in der sensorischen Wahrnehmung und in der Akzeptanz von Lebensmitteln im Alter untersucht.
Insgesamt nehmen Forschungsinstitute aus zehn Europäischen Ländern (Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Irland, Niederlande, Polen, Schweden und Spanien) an der Studie teil. So können die Ergebnisse auch Aufschluss über die sensorischen Veränderungen im Alter in Kulturen mit unterschiedlichen Essgewohnheiten geben. Im DIfE werden im ersten Jahr der Studie die altersabhängigen Veränderungen der Präferenzen zu bestimmten Lebensmitteln untersucht. Im zweiten Jahr stehen Tests zur Geschmackssensitivität auf dem Programm und im dritten Jahr werden nach den Ergebnissen der ersten beiden Jahre optimierte Lebensmittel bewertet. Dazu sollen 300 freiwillige Probanden im Alter von 20 bis über 70 Jahre rekrutiert werden.
Die Probanden werden in jedem Jahr vier bis fünfmal in das Sensorik-Labor des DIfE eingeladen, wo sie jeweils eine komplette Mahlzeit erhalten. Die Komponenten dieser Mahlzeiten (Vorsuppe, Reisgericht und Gebäck zum Abschluss) sollen von den Probanden in Hinblick auf ihre Akzeptanz und Beliebtheit beurteilt werden. Informationen: Dr. Andrea Dittrich, E-Mail:dittrich@www.dife.de (idw) (Ende)
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