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pte20210916017 Medizin/Wellness, Forschung/Entwicklung

Geruchsinn und Belohnungssystem interagieren

Nager ordnen wahrgenommene Gerüche in Kategorien "angenehm" oder "unangenehm" ein


Versuchstier: Forscher ergründen Geruchsverarbeitung (Foto: pixabay.com, sipa)
Versuchstier: Forscher ergründen Geruchsverarbeitung (Foto: pixabay.com, sipa)

Bochum/Magdeburg (pte017/16.09.2021/11:00) - Strukturen des Geruchsinns arbeiten eng mit den Belohnungs- und Aversionssystemen des Gehirns zusammen. So sind bei der Verarbeitung von Gerüchen neben dem Riechzentrum auch Bereiche aktiv, die für Gefühle und Werteempfinden verantwortlich sind. Folgrich interagiert das olfaktorische System beim Lernen und bei der Gedächtnisbildung mit den Belohnungs- und Aversionssystemen, sagen Forscher der Ruhr-Universität Bochum http://rub.de . Details wurden in "Cerebral Cortex" veröffentlicht.

Kombinierter Forschungsansatz

Für ihre Arbeit haben die Experten die elektrophysiologische Stimulation mit der funktionellen Magnetresonanztomografie kombiniert. Mit diesem Ansatz konnte das Team ein detailliertes Bild der neuronalen Strukturen von Ratten erfassen, die auf die Stimulation des Riechkolbens reagieren. Stark reagierende Strukturen wurden dann mit der Fluoreszenz-in-situ-Hybridisierungsanalyse der neuronalen Genexpression weiter untersucht. So lässt sich feststellen, ob Nervenzellen den olfaktorischen Reiz tatsächlich speichern: Dieses Ereignis dient als Nachweis der Gedächtnisbildung.

Die Riechkolben-Stimulation hat zur veränderten Genaktivität geführt und dies sogar auch in den Nervenzellen des limbischen Kortex - also in einer Funktionseinheit, der die Verarbeitung von Emotionen zugeschrieben wird. "Die Einbeziehung dieser nichtolfaktorischen Strukturen spielt wahrscheinlich eine Schlüsselrolle bei der Speicherung von Geruchserfahrungen. Wir lesen daraus, dass Nager während des Riechens die wahrgenommenen Gerüche schnell in die Kategorien 'angenehm' oder 'unangenehm' einordnen", verdeutlicht Christina Strauch vom Deutschen Zentrum für neurodegenerative Erkrankungen http://dzne.de .

(Ende)
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