pte20000404020 in Forschung
Gerät entfernt vollautomatisch Nadel von Mehrwegspritzen
Weniger Arbeit und mehr Schutz in der Zahnarztpraxis
Krefeld (pte020/04.04.2000/11:30)
Für die Zahnarzthelferin endet die Arbeit nicht, wenn der Patient nach erfolgreicher Behandlung den Mund ausspült: Sie muss die Nadel von der Mehrwegspritze entfernen und verletzungs- und damit infektionssicher entsorgen. Dabei hilft ihr ein Gerät, dessen Funktion und Handhabung von sieben Mechatronik-Studenten der Fachhochschule Niederrhein in einem Projekt weiter optimiert und automatisiert wurde - der "Corimat". http://www.fh-niederrhein.de/fb03/mst.htm Er dreht auf Tastendruck die Kanülen von den Spritzen und sammelt sie in einem Auffangbehälter. Der Prototyp des "Corimat Evo" wurde jetzt der Herstellerfirma "Coridenta" präsentiert.Nichts ist so gut, als dass es nicht verbessert werden könnte - das traf auch für den Spritzenentferner zu. Er musste bisher bei jedem Einsatz angefasst und deshalb anschließend desinfiziert werden - ein zusätzlicher Arbeitsaufwand. Außerdem gab es keine Fehlermeldung, wenn die Nadel doch einmal im Gerät steckenblieb. Der Hersteller, ein junges Krefelder Unternehmen, hatte darum Verbesserungswünsche und bat die Fachhochschule Niederrhein um weitere Unterstützung.
Der "Corimat Evo" erkennt nur durch Einführung der Spritze den Arbeitsauftrag und schraubt dann selbsttätig die Nadel von der Mehrwegspritze. Akustische und optische Signale zeigen die Bereitschaft und die erfolgreiche bzw. fehlerhafte Spritzenentfernung an - und das alles ohne unnötigen Bedienungsaufwand. Informationen: Prof. Dr. Andreas Schütze, E-Mail: andreas.schuetze@fh-niederrhein.de und Dr. Rudolf Becker, E-Mail: DR.R.Becker@t-online.de (idw) (Ende)
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