pte20000417010 in Leben
Genvarianten der Mutter beeinflussen Geburtsgewicht
G-Proteinstrukturen legen Geburtsgewicht fest
Berlin (pte010/17.04.2000/11:15)
Einer der Hauptgründe für die Neugeborenensterblichkeit und ein erheblicher Risikofaktor für die Entwicklung von Herzinfarkt, Hochdruck und Diabetes (Typ II) ist ein zu geringes Geburtsgewicht. Die Arbeitsgruppe um Privatdozent Dr. Berthold Hocher von der "Medizinischen Klinik mit Schwerpunkt Nephrologie" hat in Zusammenarbeit mit der "Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe" der Charité http://www.ukrv.de/mediamed/ eine bisher unbekannte genetische Grundlage für geringes Geburtsgewicht gefunden, die die bereits bekannten Ursachen ergänzt. Danach ist Untergewicht bei Neugeborenen zu erwarten, wenn die Mütter eine von der Norm abweichende Variante des Gens für das sogenannte G-Protein besitzen. Dies Ergebnis wurde jüngst in der Fachzeitschrift "Lancet" (385[2000]1241-42) veröffentlicht.
Profitieren Sie von
unabhängigem Journalismus!
Lesen Sie mit pressetext Abo+ weiter und unterstützen Sie
Qualitätsberichterstattung für nur 1 EUR pro Woche!
Wenn Sie bereits ein Konto haben, loggen Sie sich ein.
Das Angebot beläuft sich auf 1 EUR pro Woche bzw. 49 EUR im Jahr
– und das, solange Sie wollen. Sie bleiben flexibel, denn Ihr pressetext Abo+
passt sich an Ihre Lesegewohnheiten an und ist jederzeit kündbar
