pte20060427002 in Leben
Genvarianten beeinflussen Trinkverhalten
Betroffene Personen trinken nicht häufiger, sondern wesentlich mehr
Mannheim/London (pte002/27.04.2006/06:20)
Das CRHR1-Gen liefert die Bauanleitung für ein Protein, das bei der Stress-Koordination und der Steuerung von Gefühlen wie Angst eine große Rolle spielt. Wissenschaftler des Nationalen Genomforschungsnetzes (NGFN) http://www.ngfn.de entdeckten nun, dass zwei Varianten in diesem Gen die Trinkgewohnheiten des Menschen beeinflussen. Personen, die diese Genveränderungen aufweisen, trinken durchschnittlich nicht häufiger, sondern jedoch wesentlich mehr. Sie betrinken sich dadurch im Schnitt doppelt so häufig wie andere. Die Ergebnisse der NGFN-Forscher wurden in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift Molecular Psychiatry http://www.nature.com/mp veröffentlicht.
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