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pte20000519001 in Leben

Genetisch veränderter Raps in Europa angebaut

Großbritannien, Schweden, Frankreich und Deutschland betroffen


Sleaford/England (pte001/19.05.2000/07:45)

Das britisch-schwedische Unternehmen Advanta Seeds http://www.1stdirectory.com/agri/co_1041.htm hat zugegeben, Rapssaat, die mit genetisch verändertem Saatgut vermischt war, in Schweden, Frankreich, Deutschland und Großbritannien verkauft zu haben. Die Saat hat sich vermutlich in Kanada mit dem Blütenstaub von genetisch verändertem Getreide von einem nahegelegenen Acker vermischt. Das Saatgut wurde von Advanta Seeds nach eigenen Angaben unwissentlich als Gentechnik-freies Produkt verkauft.

Der Vorfall soll 1998 passiert sein und betrifft daher Saaten, die heuer und 1999 ausgebracht worden sind. Insbesondere in Deutschland und Frankreich seien höchstens einige Hundert Hektar davon betroffen, so Advanta Seeds-Sprecher David Buckeridge.

Das schwedische Landwirtschaftsministerium hat heute, Donnerstag, eine Erklärung abgegeben, wonach 14 Tonnen Saat 1999 von Kanada importiert worden sind, die zu 0,4 Prozent mit genetisch veränderter Saatgut verseucht worden seien.

In Großbritannien sollen im Vorjahr rund 90 Hektar mit der Saat bedeckt worden sein. Rund ein Prozent der Saat sei genetisch verändert worden, so Landwirtschaftsminister Nick Brown. Die Entwicklungen seien bedauerlich, aber da das Saatgut keimfrei sei, bestehe keine Gefahr für die Umwelt oder die Gesundheit der Bevölkerung. (bbc) (Ende)
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