pte20090429010 in Leben
Gene spielen bei Autismus entscheidende Rolle
Behandlung könnte Anzahl der Erkrankungen um 15 Prozent senken
Philadelphia (pte010/29.04.2009/10:10)
Ein Wissenschaftlerteam unter der Leitung der University of Pennsylvania http://www.med.upenn.edu hat die bisher überzeugendsten Beweise dafür gefunden, dass die Genetik eine entscheidende Rolle bei Autismus spielt. Es fand winzige genetische Veränderungen, die einen starken Einfluss auf die Wahrscheinlichkeit der Entstehung von Autismus und ähnlichen Krankheiten zu haben scheinen. Diese Veränderungen beeinflussen die Gene, die helfen die Verbindung zwischen Gehirn und Zellen aufzubauen und aufrecht zu erhalten. Die in Nature veröffentlichte Studie betont vor allem die Wichtigkeit einer verbreiteten genetischen Variante, die, wenn sie behandelt wird, die Anzahl der Autismus-Erkrankungen um 15 Prozent verringern könnte. In der Vergangenheit wurden bereits andere genetische Varianten mit Autismus in Zusammenhang gebracht, die jedoch alle relativ selten sind.
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