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pte20000324016 in Leben

Gene bestimmen Diagnostik

Bestimmte Medikamente erhöhen Blutungsgefahr


Los Angeles (pte016/24.03.2000/11:45)

Für mehr als eine Million Amerikaner besteht bei der Einnahme bestimmter Medikamente eine genetisch bedingte, erhöhte Blutungsgefahr. So werde beispielsweise durch eine spezifische genetische Variation im Erbgut der Patienten der Abbau von Warfarin, einem Blutgerinnungs-Hemmer, beeinträchtigt.

Zu diesem Ergebnis gelangt Ute Ina Schwarz von der Vanderbilt University Medical School http://www.mc.vanderbilt.edu/medschool/ in Los Angeles. Auch die physiologische Umsetzung von Tolbuamid - ein Medikament, das den Blutzuckerspiegel von Diabetikern senkt - und Phenytoin, das von Schlaganfallpatienten eingenommen wird, sei genetisch bedingt "fehlgesteuert".

Alle drei Medikamente werden in den USA häufig verschrieben. Das Fazit: Ein gestörter Medikamentenstoffwechsel müsse andere Dosierungen der Medikamente nach sich ziehen. Schwarz stellt die Ergebnisse beim diesjährigen Kongress der Amerikanischen Gesellschaft für klinische Pharmakologie und Therapie vor.(LifeScience) (Ende)
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