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pte20000727021 in Leben

Gen-Mäuse nehmen nicht zu

Hohe Mengen vom UPC-3-Protein führen zu erhöhter Fettverbrennung


Cambridge/England (pte021/27.07.2000/13:49)

Britischen Wissenschaftlern ist es gelungen, eine Gen manipulierte Maus zu schaffen, die immer schlank bleibt. Bei den veränderten Tieren wird ein viel höherer Anteil vom Essen verbrannt, statt in Fettreserven gewandelt zu werden. Dies berichten die Forscher in der neuesten Ausgabe von "Nature".

Die Genmäuse werden so geschaffen, dass sie große Mengen vom UCP-3-Protein in den Muskelzellen produzieren. Dies führe zum erhöhten Stoffwechsel und die Tiere nähmen nicht zu, so die Forscher. Die manipulierten Mäuse hätten durchschnittlich bis zu 54 Prozent mehr als die normalen Mäuse gegessen. Sie hätten jedoch bis zu 57 Prozent weniger Fettgewebe gehabt.

Das sei mit einem Auto im Leerlauf zu vergleichen, so Forschungsleiter John Claphan in einem Interview mit BBC-Online: "Egal, wie viel Gas man gibt, der Wagen wird sich nicht vorwärts bewegen, weil das Benzin auf der Stelle verbrannt wird." Clapham hofft nun, eine ähnliche Therapie für Menschen, die an Übergewicht leiden, zu entwickeln. Der Forscher arbeitet auf der Universität Cambridge und für das Pharmaunternehmen Smith Kline Beecham. (bbcnews/nature)

Siehe: http://www.nature.com/cgi-taf/DynaPage.taf?file=/nature/journal/v406/n6794/abs/406415a0_fs.html&filetype= (Ende)
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