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pte20001117023 in Leben

Gehirnverdrahtung weitgehend angeboren

Lernen nach der Geburt schafft keine neuen neuronale Verbindungen


Durham (pte023/17.11.2000/12:30)

Die Verdrahtung der Nervenzellen im Gehirn ist weitgehend angeboren, Erfahrungen nach der Geburt dienen nur der Bewahrung und Verbesserung der bestehenden Verbindungen. Zu dieser Erkenntnis kamen Neurobiologen des Duke University Medical Center in Durham, wie Science http://www.sciencemag.org in seiner Ausgabe vom 17. November berichtet. Damit wird ein fundamentaler Lehrsatz der Hirnforschung in Frage gestellt, der besagt, dass frühe sensorische Reize nach der Geburt von entscheidender Bedeutung für die grundlegende Verdrahtung des Gehirns sind.

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