pte20000205014 in Leben
Gehirngröße und Gewalttätigkeit hängen zusammen
Fehlen von Nervenzellen entscheidend
Los Angeles (pte014/05.02.2000/12:00)
Wissenschaftler der University of Southern California http://www.usc.edu haben einen Zusammenhang zwischen Defiziten in bestimmten Gehirnregionen und Gewalttätigkeit hergestellt. Für die Studie wurden die Gehirne von Männern mit einer Persönlichkeitsstörung (Antisocial Personsonality Disorder) mittels eines bildgebenden Verfahrens dargestellt. Alle untersuchten Männer hatten schwere Gewalttaten verübt. Die Ergebnisse belegten, dass diesen Männern Nervenzellen in jener Region der Hirnrinde fehlen, die bei Kindern für das Erlernen von Reuegefühlen, Gewissen und sozialem Feingefühl entscheidend sind. Der Forschungsleiter Adrian Raine glaubt, dass diese Ergebnisse die Diskussion über die freien Wahlmöglichkeiten von Straftätern in eine neue Richtung lenken könnten. http://archpsyc.ama-assn.org
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