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pte20000616028 in Leben

Gefährdet Sparpaket die medizinische Versorgung?

Mediziner diskutieren über Sparpolitik im Gesundheitswesen


Wien (pte028/16.06.2000/12:54)

Das von der österreichischen Bundesregierung geschnürte Sparpaket macht auch vor der medizinischen Versorgung nicht halt. Geplant, und teilweise durchgeführt, ist der Abbau von Spitalsbetten, die Erhöhung der Beitragskosten und Selbstbehalte. Die Sparpläne der Regierung betreffen damit nicht nur die Krankenhäuser, sondern auch die Sozialversicherungsträger und die Patienten. Über dieses Thema diskutiert eine Expertengruppe

am 21. Juni 2000, um 15 Uhr
in der Content Factory in der Gierstergasse 11, 1120 Wien

Das Gespräch wird unter http://www.ptv.at und http://www.diepresse.at live übertragen.

Gabriele Kogelbauer, Spitalsärztesprecherin der Ärztekammer Wien http://www.aekwien.at wird über ihre Erfahrungen im Spitalbereich berichten. Sie wird Stellung nehmen zum geplanten Abbau von rund 10.000 Spitalsbetten. Kogelbauer wird auch über die geplante Anpassung der Gemeindeärzte an die Dienstverträge von Ärzten in Unfallkrankenhäusern sprechen. "In den Gemeindespitälern sind die Arbeitsbedingungen und die Zufriedenheit mangelhaft. Die Ärzte leisten bis zu 100 Überstunden monatlich, verdienen aber um 25 Prozent weniger als die Ärzte der AUVA", so Kogelbauer. "Überlange Arbeitszeiten und unzufriedene Ärzte gefährden die Qualität", so die Ärztin.

Heiner Bartuska, Arzt im Krankenhaus Baumgartner Höhe in Wien, und Vorsitzender der Gewerkschaft für Gemeindebediensteten für Gesundheitsberufe http://www.oegb.at/dgd , will die Forderung nach einem Rückgaberecht für ungeöffnete Arzneimittel erklären. Nach Aussagen des Hauptverbandes der Sozialversicherungsanstalten in Österreich fallen vom gesamten Krankenkassendefizit von 3,8 Mrd. Schilling rund 2,5 Mrd. Schilling für Medikamente an. Von 1998 bis 1999 wurde ein Anstieg der Kosten bei Medikamenten von 14 Prozent verzeichnet. Bartuska wird auch von seiner Tätigkeit auf der Baumgartner Höhe berichten und erklären, was Kosteneinsparungen im Bereich der Psychiatrie für die Patienten bedeuten.

Josef Dezsy, Präsident der österreichischen Gesellschaft für Gesundheitsökonomie sowie kaufmännischer und ärztlicher Leiter des Krankenhaus Rudolfinerhaus, wird Krankheits- und Gesundheitsmodelle vorstellen. Dezsy wird auf die Sparpläne der Regierung eingehen und versuchen, Alternativen vorzustellen. (ww) (Ende)
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