pte20000515035 in Forschung
G-8-Länder beraten über Cyber-Kriminaliät
Einheitliche grenzüberschreitende Gesetze geplant
Paris (pte035/15.05.2000/14:58)
Die Konferenz der G-8-Länder zum Thema Cyber-Kriminalität wurde heute, Montag, in Paris eröffnet. Vertreter der sieben wichtigsten Industrieländer und Russlands beraten über einheitliche grenzüberschreitende Gesetze, um Computersabotage einzuschränken und um die internationale Zusammenarbeit zu vertiefen. Das Treffen in Paris soll nach dem Willen der Organisatoren eine Art Weltgipfel gegen die Cyber-Kriminalität im Umfeld von Computern werden.Die weltweite Vernetzung von PCs stellt auch ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar, wie der kürzlich aufgetauchte "Love-Virus" gezeigt hat. In den meisten Ländern kennt bisher das Strafgesetz kaum Bestimmungen gegen Computerkriminalität und -sabotage, vor allem nicht länderübergreifend. Die in Paris tagenden Diplomaten, Richter, Polizisten und Industriellen wollen daher gemeinsame Gegenstrategien finden.
Bei dieser Konferenz soll auch über Streitpunkte diskutiert werden: Probleme mit dem Datenschutz zum Beispiel, den vor allem die europäischen Länder nicht antasten möchten. Die US-Polizei hingegen wünscht sich eine Art Cyber-Polizei: superschnelle Einsatzkräfte gegen die Informatik-Kriminalität. (idg) (Ende)
| Aussender: | pressetext.austria |
| Ansprechpartner: | el |
| Tel.: | 01/8104530 |
| E-Mail: | redaktion@pressetext.at |
| Website: | pressetext.at |
