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pte20000911031 in Forschung

FV Telekom fordert Grenzwerteverordnung noch vor UMTS-Auktion

Staat sollte UMTS-Netzaufbau unterstützen


Wien (pte031/11.09.2000/15:13)

Der Fachverband der Telekommunikations- und Rundfunkunternehmungen http://wko.at/frame.asp?TYP=1&DSTID=5000 in der Wirtschaftskammer (WKÖ) fordert noch vor der UMTS-Auktion im November eine Grenzwerteverordnung für Handys zu erlassen. "Die vorliegende Grenzwerteverordnung des zuständigen Bundesministeriums ist EU-konform, entspricht den UNO-Weltstandards der WHO bezüglich Immissionsschutz und ist als technisch ausgewogene Variante zu begrüßen", so Helmut Schönthaler, Vorsitzender der Berufsgruppe Telekommunikation, am Montag in einer Aussendung. Nur so könne Rechtssicherheit für die Mobilfunker in Österreich garantiert werden.

Der Entwurf stelle eine Verschärfung der bisher geltenden ÖNORM-Bestimmungen für den sensiblen Bereich der elektromagnetischen Felder von 900 bis 1800 MHz dar. Die internationalen Hersteller von mobilen Handsets hätten im übrigen vorbildlich reagiert und bereits angekündigt, ab 2001 die Strahlenwerte auf ihren Geräten auszuweisen.

Polemische Forderungen nach fachlich nicht fundierten Grenzwerten seien gerade angesichts des bevorstehenden Technologieschubes durch die Einführung der 3. Mobilfunkgeneration und der strengen Auflagen des Telekom-Gesetzes in puncto Netzaufbau als überzogen und willkürlich zurückzuweisen, betont Schönthaler. Lokale und regionale Grenzwertregelungen seien im Hinblick auf weltweite Harmonisierungsbestrebungen für eine global angewandte Technologie kein Weg, um mögliche Belastungen durch Handys und Basisstationen zu begrenzen.

Außerdem müsse im Zuge der UMTS-Auktion auch die Bewilligung der für die 3. Mobilfunkgeneration notwendigen Netze gewährleistet werden, so Schönthaler. "Es kann nicht sein, dass der Staat einerseits Milliarden aus der UMTS-Versteigerung bekommt und sich andererseits nicht um die Bewilligung der notwendigen Masten in Ländern und Gemeinden kümmert." Die Bestimmungen zum "site sharing" im TKG würden zwar bereits gute Möglichkeiten zur Kooperation bieten, das Problem sei der lokale Netzaufbau. Trotzdem könnte in einigen Gemeinden der Zugang zu neuen digitalen Diensten gefährdet sein, warnt Schönthaler. Unterschiedliche Zellgrößen und Kundengruppen bedingen verschiedene Netze, ein behutsames Aufstellen zusätzlicher UMTS-Masten sei daher unumgänglich. (Ende)
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