pts20000609034 in Leben
Fußball-EM: Elfmeterecke wissenschaftlich vorhersagbar
Ein englischer Forscher nimmt den Tormännern die Angst vor dem Penalty
Wien (pts034/09.06.2000/18:57)
Wie vor jedem sportlichen Großereignis erfreut uns die Wissenschaft auch anlässlich der kommenden Fußball-EM mit neuesten Erkenntnissen. Und welches Thema wäre dabei wohl spannender als der Krimi rund um den Elfmeter?Genau auf diesem Gebiet ist Dr. Mark Williams eine unumstrittene Autorität. Der renommierte Forscher von der Liverpool John Moores University http://cwis.livjm.ac.uk/ untersuchte eine Reihe von Elfmeterschützen und veröffentlichte nun ein erstaunliches Ergebnis: Ein kurzer Blick auf die Hüften des Schützen genügt - und der Tormann weiß die richtige Ecke.
"Wenn die Hüfte eines Rechtsfüßers zum Torhüter zeigt, dann gehen die meisten Elfmeter in die rechte Ecke des Torhüters", erklärte Dr. Williams in einer Meldung des Internet Portals ExpeditionZone http://www.expeditionzone.com "Sind die Hüften offener, also vom Torhüter weggewinkelt, dann geht der Schuss ins andere Eck."
Kanadische Forscher glauben hingegen, dass das Geheimnis des Elfmeters eher im Standbein des Schützen liegt.
Dazu untersuchten Ian Franks und Todd Harvey von der University of British Columbia in Vancouver http://www.ubc.ca 138 Elfmeter, geschossen im Rahmen der Weltmeisterschaften von 1982 - 1994. Bei 80% aller Schüsse zeigte das Standbein in die Richtung, in die der Schütze schließlich tatsächlich schoss.
"Um künftig die Elfmeter-Bilanzen zu optimieren, wird angesichts solcher Erkenntnisse wohl bald auch Verhaltensforschung auf dem Trainingsplan der Tormänner stehen", schmunzelt dabei auch Mag. Jürgen Colombini, in Werbekreisen gefürchteter Mittelstürmer und nebstbei Geschäftsführer der Agentur Unique. (Ende)
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