pte20060829005 in Leben
Frühjahr bricht in Europa sechs bis acht Tage früher an
Klimaerwärmung fördert Blattentfaltung
München (pte005/29.08.2006/06:20)
Infolge der Klimaerwärmung bricht das Frühjahr in Europa heutzutage durchschnittlich sechs bis acht Tage früher ein als vor 30 Jahren. Das zeigt die weltweit bisher umfassendste Phänologie-Studie, die unter der Leitung von Annette Menzel vom Department für Ökologie der Technischen Universität München http://www.tum.de durchgeführt wurde. Wissenschaftler aus 17 europäischen Ländern beobachteten das Verhalten von hunderten Pflanzen- und Tierarten und fanden dabei eindeutige Hinweise, dass die Klimaerwärmung die Jahreszeiten beeinflusst. In Ländern, in denen die schnellsten Temperaturanstiege zu verzeichnen sind, bricht der Frühling jetzt am frühesten ein. Die Studienergebnisse wurden in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift Global Change Biology http://www.blackwellpublishing.com/gcb veröffentlicht.
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