pte20090911028 in Leben
Friseur als Gesundheitsberater der Zukunft
Gespräch beim Haareschneiden erlaubt Früherkennung von Demenz
Columbus/Wien (pte028/11.09.2009/13:45)
Friseure könnten wertvolle Dienste für das Gesundheitssystem leisten, wenn sie als Mittler zwischen Patienten und Ärzten eingesetzt werden. Mit diesem Vorschlag warten Wissenschaftler der Ohio State University http://www.osu.edu im "Journal of Applied Gerontology" auf. In einer Befragung zeigte sich, dass die meisten Friseure sehr nahe und regelmäßige Kontakte zu ihrer Kundschaft pflegen, besonders wenn es sich um ältere Personen handelt. Grund dafür ist, dass alte Menschen beim Haareschneiden oft vom persönlichen Leben erzählen und dabei über Probleme rund um Gesundheit, Familie oder Finanzen berichten. Da die Friseure ihrerseits häufig mit Aufmunterung und Ratschlägen reagieren, schlagen die Forscher vor sie speziell zu schulen, um Anzeichen für Krankheiten wie etwa Demenz zu erkennen und an geeignete Spezialisten weiterzuvermitteln. "Die meisten befragten Friseure sorgten sich um die Kunden und würden ihnen gerne weiter helfen", sagt Keith Anderson, Mitautor der Studie und Professor für Sozialarbeit.
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