pte20000405056 in Leben
Frische Sprossen enthalten Millionen von Keimlingen
Lebensmittelinfektionen sind nicht auszuschliessen
Marburg (pte056/05.04.2000/16:30)
Das deutsche Magazin "fit for fun" http://www.fitforfun.de berichtet in seiner jüngsten Online-Ausgabe, dass bei frischen Sprossen und Keimlingen bis zu zehn Mio. Mikroorganismen pro Gramm keine Seltenheit wären. Auch Beispiele aus den USA zeigen, dass die Keimlinge zu bösen Erkrankungen führen können.Der Grund der hohen Keimbelastung liege vor allem darin, dass die Keimlinge bei Temperaturen zwischen 21 und 26 Grad Celsius und hoher Luftfeuchtigkeit industriell oder auf den heimischen Fensterbrettern gezogen werden. In diesem Klima sprießen auch Mikroorganismen aller Art optimal.
Diese müssen zwar nicht krank machen, manche führen aber zu Lebensmittelinfektionen. Da beim Waschen nur wenige der Keime entfernt werden können, empfiehlt die Deutsche Vereinigung zur Bekämpfung der Viruskrankheiten in Marburg besonders Älteren, Kindern und Personen mit einem geschwächten Immunsystem den Verzicht auf ungekochte Keimlinge wie Rettich, Mungobohne, Klee oder Kresse. (Ende)
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